Über Bücher, Bibliotheken und digitale Wildnis nebst einigen Abschweifungen

Autor: ub (Seite 1 von 12)

Google Alternatives

“The purpose of this guide is to be the most in-depth list of the best alternatives to Google and its products.
Privacy and security of personal data online has become more of an issue, this means people are trying to find alternatives to Google.”

OWID – Das Online-Wortschatz-Informations­system Deutsch des Instituts für Deutsche Sprache (IDS), Mannheim

Bild von astize auf Pixabay

OWID ist ein Portal für wissenschaftliche, korpusbasierte Lexikografie des Deutschen. Die einzelnen Wörterbücher, die Sie in OWID finden, sind von unterschiedlichen Projekten erarbeitete lexikografische Ressourcen.”

Neben vielen anderen Ressourcen ist das Neologismenwörterbuch einer näheren Betrachtung wert. Seit 2006 werden neue Wörter lexikographisch erschlossen und aktuelle Trends beobachtet. Die Corona-Pandemie ist dabei eine besonders aktive Quelle von Wortneuschöpfungen – von “AHA-Regel” bis “Zweite Welle”.

Wie sicher ist dein digitales Ich?

“Unsere Mission ist seit dem ersten Tag, Menschen für das Thema Netzpolitik und digitale Sicherheit zu sensibilisieren. Deshalb haben wir einen Privacy-Score-Rechner entwickelt, mit dem man testen kann, wie gewissenhaft man sich im Netz bewegt. Die Fragen sind niedrigschwellig und sollen vor allem Menschen auf das Thema aufmerksam machen, die eher unbedarft im digitalen Raum unterwegs sind.”
(Quelle: netzpolitik.org)

Zum Test …

Lektüre #24

Roberto Simanowski:
Facebook Society – Losing Ourselves in Sharing Ourselves
Columbia University Press 2018

Simanowski contends that while they are often denounced as outlets for narcissism and self-branding, social networks and the practices they cultivate in fact remake the self in their image. Sharing is the outsourcing of one’s experiences, encouraging unreflective self-narration rather than conscious self-determination. Instead of experiencing the present, we are stuck ceaselessly documenting and archiving it. We let our lives become episodic autobiographies whose real author is the algorithm lurking behind the interface. As we go about accumulating more material for the platform to arrange for us, our sense of self becomes diminished—and Facebook shapes a subject who no longer minds. Social-media companies’ relentless pursuit of personal data for advertising purposes presents users with increasingly targeted, customized information, attenuating cultural memory and fracturing collective identity.

Für Angehörige der Universität Hildesheim als E-Book verfügbar:
https://doi.org/10.7312/sima18272

Die deutschsprachige Originalausgabe unter dem Titel “Facebook-Gesellschaft” ist als Printversion vorhanden.

Lektüre #23

Bild von John Howard auf Pixabay

Grenzenlose Mobilität und fließender Verkehr: Eine kritische Sprachreflexion

Authors: Caviola, HugoSedlaczek, Andrea Sabine
Source: GAIA – Ecological Perspectives for Science and Society,
Volume 29, Number 3, 2020, pp. 161-169(9)
Publisher: oekom verlag

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This article is Open Access under the terms of the Creative Commons CC BY licence.

Abstract:
Sprache prägt unser Denken und Handeln. Mobilität erscheint uns als immaterielles (Konsum-)Gut, das grenzenlos verfügbar ist und mit dem wir verschwenderisch umgehen können. Und wir erwarten, dass der Verkehr fließt, sonst haben wir ein Problem. Beide Sprechweisen machen für den Ressourcenverbrauch, der mit Mobilität und Verkehr einhergeht, blind. Für einen suffizienten Umgang mit natürlichen Ressourcen brauchen wir einen Mobilitätsbegriff, der etwa das Bleiben am Ort positiv beleuchtet, und einen Verkehrsbegriff, der Verkehr nicht länger als Naturphänomen versteht, sondern als menschengemacht.


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